Eröffnung Freitag, 11. September 2009, 18-21h Samstag/Sonntag, 12/13. September 2009, 11-18h
Ausstellungsdauer 11.September-17.Oktober 2009
Open Art Weekend Eröffnung: 11. September 2009, 18-21h Ausstellungsdauer: 12. September bis 17. Oktober 2009
Peter Zimmermann lebt und arbeitet in Köln.
Anlässlich des Open Art Weekends freuen wir uns, Sie auf unsere Ausstellung mit Peter Zimmermann aufmerksam zu machen.
Zimmermann hatte im März dieses Jahres eine große Retrospektive mit Arbeiten seit 1987 am Museum Moderner Kunst Kärnten.
Seine künstlerische Position ist stark geprägt von einer theoretischen Verankerung, die den Diskurs der Kunstszene Kölns in den 1980er Jahren unter dem Schlagwort der Institutionskritik beherrscht hat. Mit dem Aufkommen neuer Bildtechnologien, den so genannten neuen Medien, wurden sowohl politische und gesellschaftliche als auch künstlerische Paradigmen in Bezug auf visuelle Systeme verhandelt, verbunden mit der Frage nach dem Status der Malerei.
Zimmermanns Bilder repräsentieren eine mediale Verfasstheit. Das Bildkonzept folgt der Logik des Computers und der Technik, wird digital erzeugt, wohingegen sich die Ausführung als handgemacht zu erkennen gibt, und dies in doppelter Hinsicht: In der glänzenden Glätte und den leuchtenden Farben der Oberflächen wird eine Form der Künstlichkeit simuliert, die die Bildmotive wir Prints eines futuristischen Superdruckers erscheinen lässt (Andrea Madesta).
Margrit Brehm schreibt dazu in „Die Reflexion der Oberflächen“: „Die Bilder von Peter Zimmermann sind sinnliche Sensationen. Das darf nun nicht im modernen Sinn des Wortes als Spektakel…verstanden werden, sondern im Hinblick auf die sinnliche Qualität der Bilder: Großformatig, häufig von intensiver Farbigkeit, weich in den Binnenformen und delikat im Farbauftrag ziehen sie den Betrachter geradezu magisch an. Am verführerischsten aber sind die perfekten, glänzenden, fast verletzlich wirkenden Oberflächen, die jedes Licht und jede Bewegung im Raum reflektieren und dadurch nicht nur die sinnliche Präsenz steigern, sondern das Bild stets im Hier und Jetzt verorten“.